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Buchtipp: Ist 7 viel?

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44 Fragen über das Leben und die Welt, die Kinder uns immer wieder stellen, weil sie sie brennend interessieren.

Wird es die Erde immer geben? So lautet eine von 44 Fragen, die Antje Damm in ihrem Buch stellt. Wer will sie beantworten? Aber darüber reden, darüber philosophieren, das macht Spaß und regt an, sich Gedanken zu machen über die Welt, in der wir leben. Woher kommt Angst? Tut alt werden weh? Warum sehen wir so verschieden aus?

Antje Damm findet mit diesem Buch einen idealen Einstieg für Kinder und Erwachsene, sich mit den großen Fragen der Welt auseinander zu setzen.

Verlag: Moritz Verlag
Autorin: Antje Damm
ISBN-13: 978-3-89565-147-2

Buchtipp: Der Seelenvogel

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“In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein. Der Seelenvogel. Und er fühlt alles, was wir fühlen.”

In einer glanzvollen Übersetzung aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler gibt der Seelenvogel Ratschläge, denen seit der Ersterscheinung bereits eine halbe Million Leser gefolgt sind.

Verlag: Carlsen Verlag
Autor: Michal Snunit, Na”ama Golomb
ISBN-13: 978-3-551-55070-5

Buchtipp: Da spricht man nicht drüber.

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Suizid – Thema für ein Kinderbuch? Das AutorInnenteam Mechthild Hüsch, Ulrich Roth und Heinrich Hüsch sind davon überzeugt. Sie möchten den Suizid für jung und alt zum Thema machen.

Die Geschichte heißt „Da spricht man nicht drüber.“ Wie Jakob den Suizid seines Vaters erlebt. An vielen kleinen Situationen erzählt Mechthild Hüsch, wie ein 12jähriger Junge die Reaktionen seiner Familie, Freunde, Nachbarn und Schulkollegen erfährt, nachdem sein Vater sich getötet hat. Manches verletzt, anderes ist tröstlich. Sehr einfühlsam sind auch die farbigen Illustrationen von Heinrich Hüsch, der viele Bilder in der Symbolhaftigkeit gelassen hat. Damit bekommen sie die notwendige Tiefe, aber auch Weite. So ist auch das ganze Buch – bei aller Schwere des Themas – ein positiver Beitrag. Wie wichtig dieses Thema ist, hat die enorme Anteilnahme und Fassungslosigkeit beim Suizid von Robert Enke gezeigt.

Die Geschichte wird ergänzt durch zwei Fachkommentare. Eine Einordnung von Ulrich Roth und ein Beitrag von Prof. Dr. Dr. Paul Hoff, Psychiatrische Uniklink Zürich.

Verlag: Hüsch Verlag
Autor: Das AutorInnenteam Mechthild Hüsch, Ulrich Roth und Heinrich Hüsch
ISBN-13: 978-3-934794-33-7
Das Buch gibt es direkt im Onlineshop des Hüsch Verlag zu kaufen

Buchtipp: Mein erstes Buch von Ostern

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“Kleiner Stern, erzähl mir was!” vermittelt zentrale christliche Themen an die Kleinsten. In leicht verständlichen Texten und farbenfrohen Bildern werden Legenden und biblische Geschichten kindgerecht nacherzählt.
Verlag: Herder Verlag
Autorin: Denitza Gruber
ISBN-10:  345129639X
ISBN-13:  978-3451296390

Buchtipp: Spür die Stille im Advent

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Dieses schön ausgestattete Buch gibt Anregungen, wie Eltern typischen Advents-stress vermeiden und Oasen der Ruhe schaffen können. Es nennt zahlreiche kleine Rituale, durch die die Kinder in der Weihnachtszeit Geborgenheit und Momente der Ruhe erfahren können. Viele Vorschläge und Ideen regen dazu an, sich und den Kindern solche Ruhe-Minuten im Alltag zu gönnen.
Verlag: Christophorus Verlag
Autorin: Renate Ferrari
ISBN-10: 3419536062
ISBN-13: 978-3419536063

Buchtipp: Auf dem Weg nach Betlehem

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Dieses Bilderbuch führt die Kinder jede Adventswoche mit einer neuen Erzählung und einem neuen Bild der Geburt des Christkindes näher. Der Text entspricht dem etwas größeren Kind und lässt seiner Fantasiekraft genügend Raum.
Zu jedem Text ist ein Vers für das ganz kleine Kind hinzugefügt worden, um die Text-Bild-Einheit im Erleben des Kindes zu erhalten. Das Buch ist besonders für Kinder mit unterschiedlichem Alter geeignet und kann so viele Jahre begleiten.
Informationen zum Buch gibt es auf der Homepage:

www.buch-engel.de

Hier kann das Buch über den Onlineshop bestellt werden.

Autoren: Ursula Habermehl und Franziska Döll

Buchtipp: Oma, wie viel Krebs hast Du heute?

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Ein Buch über Leben und Tod. Über die Hoffnung, über Träume und den Glauben

Diese Geschichte beschreibt die Sichtweise eines 7 jährigen Jungen. Wie er die Krankheit seiner Oma erlebt hat und wie er mit ihrem Tod umgegangen ist. Seine naive, kindliche Art und Weise führt uns in eine andere Welt. In eine Welt, in der Tod und Krankheit angenommen werden, in der man Gefühle, Wünsche und Träume zulassen kann.

Informationen zum Buch gibt es auf der Homepage:

www.fueroma.de

Hier kann das Buch über den Onlineshop bestellt werden.

Isbn: 978-3-00-039577-2 Impressum: Daniela Draeger; Strelitzstr.12 12105 Berlin

Tel.nr.: 030-343 98 600 info@fueroma.de

Ein Memorandum des Kindes

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Ein Memorandum des Kindes an den Erzieher aus “Erziehen mit Maria Montessori”

  • Verwöhne mich nicht. Ich weiß sehr gut, dass ich nicht alles was ich verlange haben muss. Ich teste dich ja nur.
  • Hab keine Angst, bestimmt mit mir umzugehen. Ich ziehe es vor, dann weiss ich nämlich, woran ich bin.
  • Zwing mich nicht. Das lehrt mich, dass nur Macht zählt. Ich reagiere besser auf Anleitung.
  • Sei nicht wechselhaft. Das verwirrt mich und ich versuche um so mehr, alles zu erreichen, was ich will.
  • Mach keine Versprechungen. Es könnte sein, dass du sie nicht einhalten kannst. Das erschüttert mein Vertrauen zu dir.
  • Falle nicht auf meine Herausforderungen herein, wenn ich etwas sage oder tue, um dich aus der Fassung zu bringen. Dann werde ich versuchen, noch mehr solche „Siege“ zu erringen.
  • Sorge dich nicht zu sehr, wenn ich sage: “Ich hasse dich.“ Ich meine es nicht so. Ich möchte nur, dass es dir leid tut, wenn du mir etwas angetan hast.
  • Tu nichts für mich, was ich selber tun kann. Dann fühle ich mich wie ein Baby und werde dich weiterhin in meinen Dienst stellen.
  • Befasse dich nicht zu sehr mit meinen schlechten Gewohnheiten, das veranlasst mich, sie zu behalten.
  • Versuche nicht, mein Benehmen während eines Streites zu besprechen. Aus bestimmten Gründen kann ich zu dieser Zeit nicht gut zuhören und meine Mitarbeit ist noch schlechter. Du kannst ja handeln, aber besprechen sollten wir es später.
  • Versuche nicht zu predigen. Du würdest dich wundern,  wie gut ich weiß, was richtig und falsch ist.
  • Sag mir nicht, dass meine Fehler Sünden sind. Ich muss lernen, dass ich mir Fehler erlauben kann, ohne deshalb zu glauben, dass ich schlecht bin.
  • Nörgle nicht. Um mich zu schätzen muss ich tun, als ob ich taub wäre.
  • Verlange keine Erklärung für mein falsches Benehmen. Ich weiß wirklich nicht „warum“ ich es getan habe.
  • Stelle meine Ehrlichkeit nicht in Frage. Ich bekomme leicht Angst und erzähle dann Lügen.
  • Vergiss nicht, dass ich gerne etwas ausprobiere. Ich lerne dadurch, darum lass  mich doch.
  • Schütze mich nicht vor den Folgen meines Verhaltens. Ich muss aus Erfahrung lernen.
  • Schenke meinen kleinen Leiden nicht zu viel Aufmerksamkeit. Es könnte sonst sein, dass ich Leiden oder eine schwache Gesundheit schätzen lerne, wo sie mir soviel Aufmerksamkeit einbringt.
  • Eine ehrliche Entschuldigung erzeugt in mir warme Gefühle dir gegenüber.
  • Deute nie an, dass du perfekt und unfehlbar bist. Du wärst ein zu großartiges Vorbild für mich.
  • Sorg dich nicht, dass du zu wenig Zeit für mich hast. Was zählt ist, dass wir diese Zeit miteinander verbringen.
  • Werde nicht ängstlich, wenn ich mich fürchte. Zeige mir lieber Mut.
  • Vergiss nicht, dass ich mich ohne viel Ermutigung und Verständnis nicht entwickeln kann. Behandle mich, wie du deine Freunde behandelst, dann werde ich auch dein Freund sein.